Herzlich Willkommen auf schokolade.de!   Gästebuch 10. März, 2010
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"Alte Frauen werden frisch und jung der Fleischeslust verleiht`s ganz neuen Schwung es stärkt das Begehr - Du weißt schon Bescheid der Schokolade scharfe Süßigkeit."

James Wadsworth (1665)
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Schokoinfo - Gesundheit - Körper und Geist
Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass der Biss in den "zarten Schmelz" die Stimmung hebt.

Zucker in der Schokolade steigert die Konzentration der Aminosäure Tryptophan. Diese wiederum kurbelt die Bildung von Serotin im Gehirn an - der wichtigste Botenstoff für das Glücksempfinden. Serotin steuert den Schlafrythmus, die Stimmung, den Sexualtrieb und die Temperatur unseres Körpers. Die Kakaobutter unterstützt diesen Effekt noch, indem das in ihr enthaltene Fett- Endorphine frei setzt, die ebenfalls "Gute-Laune-Macher" sind, und auch das Schmerzempfinden lindern.

Frauen essen in den Tagen vor der Menstruation mehr Schokolade als sonst. Der Grund: Nach dem Eisprung nimmt den Serotinspiegel langsam ab. Wechselnde Stimmungen, Reizbarkeit, Schwermut sind die Folge. Wir alle wissen, wie reizbar eine Frau kurz vor Ihrer Periode sein kann... und das Wundermittel heisst "Schokolade".

Wir brauchen Licht um den Botenstoff Serotin im Körper zu halten. Das erklärt, warum wir in den Wintermonaten mehr Lust auf Süsses haben, und in der hellen Jahreszeit, vergleichsweise weniger Schokolade naschen.





Kakao und somit auch die Schokolade enthalten einige psychoaktive Substanzen:

Koffein:
In 100 Gramm Schokolade sind etwa 68 Milligramm Koffein enthalten. Man müsste ungefähr vier Tafeln Schokolade essen, um die gleiche Wirkung einer Tasse Kaffe zu erreichen.

Theobromin:
Theobromin hat eine ähnliche Wirkung wie das Koffein. 100 Gramm Schokolade enthalten etwa 200 Milligramm Theobromin. Blutgefäße werden durch Theobromin erweitert und der Herzmuskel wird angeregt.

Biogene Amine:
Sie sind ebenfalls nur in kleinsten Mengen in der Schokolade enthalten. Durch biogene Amine wird der Blutdruck gesteigert und die Gehirnfunktionen beeinflusst, wodurch ein Stimmungshoch entsteht.

Phenylethylamin:
Auf 100 Gramm Schokolade kommt nur ein Milligramm Phenylethylamin. Im Blut wird die Substanz Vermehrt während der "Verliebtheitsphase" gefunden. Es verursacht die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn. Dopamin ist ein körpereigener Muntermacher, der Lust- und Glücksempfinden auslöst.

Anandamid:
Anandamid ist ein dem in Hanfpflanzen vorkommenden THC ähnelnder Rauschstoff. Der Wirkstoff Anandamid wird auch vom Körper selbst produziert. Die Freisetzung von Anandamid erfolgt bei Stress und Schmerzen, steigert somit das Wohlempfinden. Es sind jedoch nur geringe Mengen in der Schokolade nachzuweisen. Als körpereigene Substanz wird seine Anwesenheit scharf kontrolliert. So wird Anandamid schnell wieder abgebaut.


Schokolade hat zu alledem auch noch einen anderen Aspekt. Sie liefert mit Ihren 550 Kalorien pro Tafel (darin enthalten sind 55% Fett und 40% Zucker) auch noch wertvolles für die Gesundheit. Verantwortlich dafür sind die Antioxidantien, um genau zu sein, sind es die Polyphenole, aus der Gruppe der Flavonoide. Polyphenole wirken unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend. Sie beugen Herz- und Gefäßkrankheiten vor, indem sie schädliche freie Radikale in Schach halten.

Nun wissen wir auch warum Millionen von Schoko-Osterhasen, Nikoläuse und Schokotafeln nicht irren können..... Schokolade macht uns glücklich!!

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