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| Mehr als nur Worte... |
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| Zitat |
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"Alte Frauen werden frisch und jung der Fleischeslust verleiht`s ganz neuen Schwung es stärkt das Begehr - Du weißt schon Bescheid der Schokolade scharfe Süßigkeit."
James Wadsworth (1665) |
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| Schokologie - Geschichte - Die Maya |
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Das Volk der Maya lebte in der Zeit von 1000 v. Chr. bis 1500 n. Chr. in Guatemala, Mittelamerika. Schokolade wurde von den Mayas ausschliesslich in flüssiger Form genossen - ungesüsst, aber mit einer Gewürzmischung aus Chilipfeffer, Vanille und Honig versehen.
Somit hatte das würzige Schokoladengetränk "xocolatl" einen eher bitter-herben und scharfen Geschmack. Der Name "xocolatl" setzt sich aus den Worten "xoco"(bitter) und "atl"(Wasser) zusammen.
Milch kannten die Menschen damals noch nicht, deshalb wurde die Kakaomasse mit warmem Wasser aufgerührt. Zuvor jedoch mussten die Kakaobohnen zusammen mit ein paar Maiskörnern auf einem so genannten "Metate-Stein" fein zerrieben werden.
Oftmals wurde sogar der rötliche Achiote-Samen (pulverisiert) zum Einfärben des Getränkes beigemischt.
Kakao war damals so teuer, dass nur ein sehr wohlhabender Maya sich den Luxus leisten konnte. In anderen Worten war die bittere Bohne so hoch geschätzt, dass sie dem Adel vorbehalten war.
Der Schaum auf dem Schokoladengetränk war bei den Maya besonders beliebt. Es konnte gut ein Stunde dauern, bis das Getränk eine Schaumkrone hatte. Erreicht wurde dies dadurch, dass die Flüssigkeit aus grosser Höhe wiederholt in ein anderes Gefäß umgegossen wurde.
Der hohe Stellenwert der Kakaobohne resultierte darin, dass die Bohne auch als Zahlungsmittel genutzt wurde. Der Handel mit der Kakaobohne bestand auch nach dem Zerfall des Maya - Reiches weiterhin.
Bei den Azteken, mit denen die Maya ebenfalls Handel betrieben, hatten die Kakaobohnen nicht nur als Genuss- und Zahlungsmittel eine hohe Bedeutung, sondern spielten auch bei Ihren Ritualen eine bedeutende Rolle.
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