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| Mehr als nur Worte... |
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| Zitat |
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"Alte Frauen werden frisch und jung der Fleischeslust verleiht`s ganz neuen Schwung es stärkt das Begehr - Du weißt schon Bescheid der Schokolade scharfe Süßigkeit."
James Wadsworth (1665) |
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| Schokoinfo - Diverses - Sortenvielfalt |
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Einleitung:
Es gibt so viele verschiedene Schokoladensorten auf dem Markt, dass man als Konsument manchmal gar nicht mehr weiß was man kaufen soll.
Den Herstellern sei Dank, dass für alle Geschmäcker etwas dabei ist. Ob dunkle, helle, Milch- oder weiße Schokolade, sowie unzählige Variationen oder Spezialschokoladen, jede findet ihren Liebhaber.
Dunkle Schokolade:
Der Begriff "dunkle Schokolade" lässt sich in verschiedene Bereiche unterteilen. Bitterschokolade wird als Koch- und Backschokolade vertrieben. Sie enthält weder Zucker noch Aromen.
Der Kakaogehalt von Bitterschokoladen liegt über 85%.
Edelbitter gehört zu den Schokoladen die eine Kakaogehalt von mindestens 50% bis höchstens 85% aufweisen. Mehr als 85% Kakaogehalt macht die Schokolade bei direktem Konsum ungenießbar.
Zart- und Halbbitterschokolade enthält mindestens 50% Kakao.
Edelsüße Schokoladen sind wie der Name schon sagt ziemlich süß :-), da sie einen sehr geringen Kakaoanteil haben von mindestens 15%. Echte Kuvertüre hat einen Mindestkakaogehalt von 31% und somit
etwa den doppelten Kakaogehalt einer normalen Tafel Schokolade. Sie zeichnet sich durch ihr gutes Fließverhalten und einen seidigen Glanz aus. Deshalb wird sie sehr von Chocolatiers und Konditoren geschätzt.
Milchschokolade:
Die Milchschokolade ist noch heute die Spezialität derer die sie erfunden hat - den Schweizern. Die Schokolade wird von dem Geschmack der Milch bestimmt und hat einen geringeren Kakaogehalt als die dunkle Schokolade - daher auch der Name Milchschokolade.
Sie wird oftmals durch Zutaten wie Nüsse, Joghurt, Gebäck Karamell oder Pfefferminz verfeinert. Man erkennt gute Qualität daran, dass die Schokolade leicht im Mund schmilzt, und nicht klebt.
Weiße Schokolade:
Weiße Schokolade setzt sich zusammen aus Kakaobutter, Zucker und Milch. Sie enthält gegenüber anderen Schokoladen keine Kakaomasse. Dennoch gelten auch für die weiße Schokolade die selben Qualitätskriterien wie für alle anderen - sie sollte nicht kleben, gut schmelzen,
nicht übermäßig süß sein und sich gut brechen lassen.
Spezialschokoladen:
Schokolade kann durch unterschiedliche Rezepturen oder durch physikalische Verfahrensweisen hitzebeständig gemacht werden. Heutzutage wird eher das physikalische Verfahren angewendet, da sie Stoffe, die beim rezeptorischen Verfahren (Kakaobutter wird ersetzt durch Kakaobutteraustauschfette) der Schokolade beigesetzt werden, in vielen Ländern nicht zugelassen sind.
Mit dem physikalischen Verfahren wird der Schokolade Wasser entzogen. Durch die dadurch veränderten Schmelzeigenschaften kann man diese Schokolade nicht mehr lutschen, sondern muss sie kauen. Um diesen Nachteil zu umspielen, mischt man der Schokolade meist Ölsamenfrüchte oder Cerealien bei.
Die Diabetiker Schokolade enthält anstelle den für Diabetiker schädliche Zuckerstoffen andere Zuckeraustauschstoffe. Hauptsächlich verwendet man dafür Mannit, Fructose, Sorbit, Xylit, Isomalt, Polydextrose, Laktit und Maltit.
Dank den Herstellern der Zahnschonenden Schokolade kann Mama dem Kind ohne Sorge um die Zähne auch Schokolade zum Naschen geben. Fällt der ph-Wert im Mund unter 6,0, entsteht Karies. Um diese zu verhindern enthält die zahnschonende Schokolade statt den normalen Süßstoffen einen nicht vergärbaren Süßstoff.
Durch die Zugabe von Milchfett erreicht man, dass Schokolade nicht nur besonders hitzebeständig, sondern auch besonders haltbar wird. Militär- und Sportschokolade muss diese Kriterien erfüllen, und stellt in dem Fall, der genehmigten Verwendung von Milchfett, eine Ausnahme dar. Um den Nährwert zu erhöhen und die Verdauung
zu unterstützen werden Ballaststoffe und Eiweiß hinzugefügt.
In dem feuchtwarmen Klima der Kakaoplantagen in den Tropen vermehrt sich Pilzbefall sehr schnell. Um dem vorzubeugen, werden bei der kakaoproduktion z.T schwere, aber notwendige Geschütze aufgefahren. Zum Einsatz kommen Pestizide, sowie auch Kunstdünger. Der Trend zu Bioprodukten macht auch nicht vor der Schokolade halt. Deshalb können wir uns heute auch Bioschokolade kaufen,
bei welcher die ursprünglichen Kakaobohnen aus kontrolliertem, biologischen Anbau stammen.
Nußschokolade enthält natürlich vor allem Nüsse. Ob in der ganzen Form, oder gemahlen hängt wiederum von der Rezeptur ab. Nußschokolade muss mindestens 5% Nüsse, darf aber nur bis höchstens 40% Nüsse enthalten.
Luftschokolade heißt nicht so, weil sie besonders leicht ist, sondern tatsächlich deswegen, weil Luft in ihr drin ist. Sie hat mit 535 Kalorien gerade mal 4 Kalorien weniger als eine gewöhnliche Tafel Vollmilchschokolade, und 100 gr davon sind immer 100gr, mit oder ohne Luft.
Doch wie bekommt man Luft in Schokolade? Wir wissen schon wie man Luft herausbekommt - beim Abfüllen in die Formen wird die Luft auf den "Klopfbahnen" herausgerüttelt. Bei der Herstellung der Luftschokolade hingegen will man genau das Gegenteil erreichen, deshalb wird beim Gießen der Formen gezielt Luft eingeblasen.
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